"Das Herz von Jenin" erzählt die wahre Geschichte Ismael Khatibs, dessen 12-jähriger Sohn Ahmed 2005 im Flüchtlingslager von Jenin von Kugeln israelischer Soldaten tödlich am Kopf getroffen wird. Nachdem die Ärzte im Krankenhaus nur noch Ahmeds Hirntod feststellen können, entscheidet der Palästinenser Ismael, die Organe seines Sohnes israelischen Kindern zu spenden und damit deren Leben zu retten.
Zwei Jahre später begibt er sich auf eine Reise quer durch Israel, um diese Kinder zu besuchen. Eine schmerzhafte und zugleich befreiende Reise, denn durch die Kinder kommt Ismael auch seinem Sohn wieder ganz nah.
Seit 1994 ist Marcus Vetter als freier Redakteur und Dokumentarfilmer beim SDR und SWR tätig. Seine autobiografische Filmdokumentation "Mein Vater, der Türke" erhielt 2006 den Prix Europa für Dokumentarfilme.
Für die Filme "Der Tunnel" (2000) und "Wo das Geld wächst" (2001) erhielt er den Adolf-Grimme-Preis. Der Film DAS HERZ VON JENIN (für den Marcus Vetter zusammen mit Leon Geller das Drehbuch geschrieben und Regie geführt hat) erhielt im Februar 2009 in Berlin den »Cinema for Peace Award« in der Kategorie »Bester Dokumentarfilm«.
Marcus Vetter wird an diesem Abend in den Film einführen und nach der Aufführung mit dem Publikum diskutieren. Dabei werden auch die weiteren engagierten Filmprojekte des Regisseurs eine Rolle spielen.
Gebühr wird an der Abendkasse bezahlt.
Der Trailer zum Film:
http://youtu.be/cKMIBNepebA