Veranstaltungskalender

Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 123456
7 8 910 11 1213
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31    

Januar 2019

Programmheft Frühjahr/Sommer 2019

Zum Online-Blätterkatalog

Kursempfehlungen

Anmeldung möglich Das Space-Shuttle
ab 05.02.2019, Garching, Theater im Römerhof


Plätze frei Das Hackenviertel
ab 26.01.2019, München, Sendlinger Tor


Plätze frei Sonntagsmatinee: Konzert im Grammophon
ab 27.01.2019, Ismaning, vhs im Kultur- u. Bildungszentrum, Großer Saal, M 1.01


Plätze frei Sonntagsmatinee: Die Impro-Oper
ab 17.02.2019, Ismaning, vhs im Kultur- u. Bildungszentrum, Großer Saal, M 1.01


Anmeldung möglich Vortragsabo
ab 18.02.2019, diverse


Programm / Programm / Weil der Krieg unsere Seelen frisst: Wie die blinden Flecken der Vergangenheit bis heute nachwirken
Programm / Programm / Weil der Krieg unsere Seelen frisst: Wie die blinden Flecken der Vergangenheit bis heute nachwirken

Kursnummer: N1017K

DREISSIG JAHRE
Alltag in Ismaning zwischen 1925 und 1955
Sonderausstellung in Zusammenarbeit mit dem Gemeindearchiv Ismaning im Schlossmuseum Ismaning
10. November 2018 bis 3. März 2019
Die Frage nach den Ursachen des Nationalsozialismus stellt sich nicht nur im Zusammenhang mit der "großen" Politik. Auch im Kleinen, für Dörfer wie Ismaning, lassen sich die Folgen des Scheiterns der Weimarer Republik, der Machtergreifung, von Gleichschaltung und Gewaltherrschaft erkennen.
Die Eingriffe der nationalsozialistischen Politik und Propaganda in den persönlichen Alltag, der Mangel an Arbeitskräften und die Bedrohung durch Luftangriffe waren überall zu spüren. Der Bewältigung von Kriegsende und Nachkriegszeit, der Aufnahme von Flüchtlingen und Vertriebenen musste sich auch Ismaning stellen.
Die Ausstellung verfolgt den Weg in die Diktatur und zurück zur Demokratie über einen Zeitraum von gut dreißig Jahren und möchte einen neuen Anstoß geben zur Diskussion um "das Erinnern".

Info: Als Kinder erlebten sie Luftangriffe, Flucht und den Tod naher Angehöriger. Heute, über sechzig Jahre nach Kriegsende, kehren die Erinnerungen mit Wucht zurück. Auch die Nachkommen sind betroffen. Bestsellerautorin Hilke Lorenz erzählt vom Schmerz, der bis heute in den Familien andauert.
Hochzeiten und Trauerfälle, runde Geburtstage, kleine und große Feste - bei Familientreffen ist die Vergangenheit ganz nah. Das Leid, das der Zweite Weltkrieg verursacht hat, wirkt nach, auch in die nächste Generation. Da ist die Großmutter, die nie verwunden hat, dass ihr Bruder gefallen ist, und da sind die Enkel, die nicht wagen, über seinen Tod zu sprechen. Da ist der Sohn, der immer verschwiegen hat, dass sein Vater Nazi war, und dieses Schamgefühl nie ablegen konnte. Viele Kriegskinder haben ihre traumatischen Erlebnisse unbewusst an ihre Kinder weitervererbt. Hilke Lorenz spricht über die blinden Flecken der Vergangenheit, die es in fast jeder Familie gibt, und über den Versuch, das Schweigen zu überwinden.
Hilke Lorenz, Jahrgang 1962, ist Redakteurin der Stuttgarter Zeitung. Im Ullstein Verlag sind ihr Bestseller Kriegskinder, Das Schicksal einer Generation (2003) und Heimat aus dem Koffer (2009) erschienen.
In Kooperation mit dem Schlossmuseum Ismaning.
Gebühr wird an der Abendkasse bezahlt.

Kursort: Ismaning, vhs im Kultur- u. Bildungszentrum, Kleiner Saal, V 1.01, Mühlenstraße 15

Kurstermine: Termine 1 Termin, Beginn: 31.01.2019, 19:30 - 21:30 Uhr

Kursgebühr: 7,00 €

Datum Zeit Straße Ort
Do. 31.01.2019 19:30 - 21:30 Uhr Mühlenstraße 15 Ismaning, vhs im Kultur- u. Bildungszentrum, Kleiner Saal, V 1.01