Fotos und Semmelnknödeln

Einen kurzweiligen Abend verbrachten die Gäste der vhs im September bei der Eröffnung der Ausstellung „Karl Valentin Bilder Sprache“ von Herbert Becke. Besten unterhalten wurden sie von Münchens Alt-Oberbürgermeister Christian Ude. Der Saal des neuen Bildungs- und Begegnungszentrum „B2“ in Garching war bei der Vernissage rappelvoll.

Christian Ude eröffnete in seiner bekannt unterhaltsamen, kabarettistischen Art die Fotoausstellung von Herbert Becke. Im Mittelpunkt seines Beitrages stand die lebenslange Beziehung des ehemaligen Leiters der vhs zu Karl Valentin, der mit 14 Jahren bereits mit dem Valentin-Virus infiziert wurde. Ude spannte den Bogen von Beckes Bühnenauftritten als Valentin in den Jahren 1964-1970 zu seiner heutigen, wie er es nannte, „kreativen, leicht anarchischen Weise zu fotografieren, von unten, bodenständig, auf dem Bauch liegend. „Die Vorstellung und Würdigung der Ausstellung durch Münchens Alt-OB Christian Ude und vor allem die unzähligen positiven Rückmeldungen der interessierten Gäste haben mich sehr gefreut“, sagt Becke. „Denn für mich ist diese Ausstellung die wichtigste und persönlichste seit ich meine Fotos öffentlich präsentiere.“
Den Gästen der Vernissage wurden verschiedene Formen von Semmelknödel serviert, bzw. gemäß der Valentin-Manier: Semmelnknödeln. Das Fazit des Abends von Profifotograf und vhs-Dozent, Maximilian Weinzierl, der extra zu der Vernissage angereist war, auf seinem blog: „Wie macht man eine kurzweilige Ausstellungseröffnung? Genau so!“
 

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v.l.: Herbert Becke, Gunter Fette (Nachlassverwalter Karl Valentins), Christian Ude Foto: Bernhard Henkelmann